2019: Quo vadis, Runder Tisch?

Jubiläum für die Runden Tische im Kreis Kleve

20 Jahre Runder Tisch für ein gewaltfreies Zuhause: Die Klever Gleichstellungsbeauftragte lud zur Fachtagung ein.

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Die Runden Tische im Kreis Kleve haben sich schrittweise gegründet.

  • 1999 etablierte sich der erste Runde Tisch in Kleve.
  • 2004 folgte der Runde Tisch Geldern/südlicher Kreis Kleve.
  • 2004 gründete sich der dritte Runde Tisch in Emmerich am Rhein.
  • 2011 fand sich der Runde Tisch Goch und
  • 2018 wurde der Runde Tisch für ein gewaltfreies Zuhause im Kreis Kleve gegründet, in der jede Stadt und Gemeinde vertreten sein kann.

In jeder Kommune und im gesamten Kreis Kleve gilt es, tragfähige Interventionsketten zum Schutz vor Gewalt zu etablieren. Dies stellt in einer ländlichen Infrastruktur alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Die rund 140 Mitglieder und Organisationen der Runden Tische und die politischen Entscheidungsträger stellen sich diesen Aufgaben gemeinsam mit Tatkraft und Inspiration, um den Auftrag des Europarates – die so genannte Istanbul-Konvention – vor Ort in jeder Stadt und Gemeinde im Kreis Kleve zu verwirklichen: Dem Stopp der Gewalt an Frauen und Kindern!

Die Istanbul-Konvention

Die Istanbul-Konvention (offizieller Name: Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt) trat am 1. Februar 2018 in Deutschland in Kraft.

Das Übereinkommen ist das erste völkerrechtlich verbindliche Instrument im europäischen Raum zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Alle staatlichen Organe – darunter Gesetzgeber, Gerichte und Strafverfolgungsbehörden – sind gehalten, die Verpflichtungen aus der Istanbul-Konvention umzusetzen.

Die Konvention umfasst alle Formen geschlechtsspezifischer Gewalt und legt zugleich einen Schwerpunkt auf häusliche Gewalt.